Alldienlichkeit

Um eine Welt kreieren, die für alle funktioniert, und die nicht mehr darauf fusst, dass die Bedürfnisbefriedigung einiger auf Kosten und das Leid anderer gehen.

CF geht davon aus, dass unsere Bedürfnisse nicht getrennt voneinander sind. … dass der Einzelne nicht vollkommen glücklich und erfüllt sein kann, wenn es anderen Menschen schlecht geht. So sehr das menschliche Bedürfnis zu lieben und zum Wohlergehen des Lebens und anderer Menschen beizutragen, manchmal verschüttet ist, letztendlich ist unser Wohlergehen nicht unabhängig vom Wohlergehen anderer.

CF glaubt daran, dass die Lösungen gibt, die letztendlich allen am Besten dienen. Diese Lösungen können im Dialog gesucht werden, einem Prozess in dem alle beteiligten Bedürfnisse auf den Tisch kommen, die Teilnehmer Verständnis erfahren und die anderen Beteiligten verstehen und man in einem Raum der menschlichen Begegnung und des Mitgefühls mit sich und anderen nach Lösungen sucht, die möglichst gut allen dienen.

Es mag viele innere und äußere Umstände geben, die in konkreten Situationen verhindern, dass ein echter Dialog-Raum entsteht und man diese alldienlichen Lösungen finden, doch dies muss nicht bedeuten, dass diese Lösungen nicht existieren und gemeinsam findbar sind. Der Glaube an die Möglichkeit von alldienlichen Lösung ist eine Kraft, die der CF Moderator mit in den Prozess bringt.

Auf die Frage an Miki, ob sie denn wirklich wissen könne, dass es diese Lösungen immer gibt, antwortete sie sinngemäß: Solange du mir nicht ein Beispiel nennen kannst, in welchem Dialog-bereite Menschen keine von allen getragene Lösung finden, sehe ich keinen Grund zu glauben, dass diese Art der Lösung nicht immer möglich ist.